BLOGG

Porsche ig metall tarifvertrag

Porsche ig metall tarifvertrag

6. Februar 2018 Die deutsche Tochtergesellschaft der Ig Metall in dustriALL hat einen Sieg in der Metall- und Automobilbranche errungen, der einen Präzedenzfall für das Recht der Arbeitnehmer auf Die Festlegung ihrer Work-Life-Balance schafft. Das Wachstum des Unternehmens stellt Porsche vor große Herausforderungen, die nur gemeistert werden können, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Damit ist die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat, seinen Gremien und der IG Metall ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor. Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen bilden die stabile Grundlage für den langfristigen Erfolg von Porsche und kommen Mitarbeitern und Aktionären gleichermaßen zugute. Die Gewährleistung messbarer und verbindlicher Chancengleichheit ist ein fester Bestandteil der Zielvereinbarungen, die individuell mit allen Führungskräften geschlossen werden. Für die Förderung von Frauen im Management sowie in den Tarifbereichen hat sich Porsche Ziele gesetzt, die über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen. Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie Mentoring-Angebote unterstützen weibliche Mitarbeiter bei ihrer Karriereplanung. Dank einer Vereinbarung, die die deutsche Metallarbeitergewerkschaft Anfang des Monats getroffen hat, könnten Arbeitnehmer, die sich eine Auszeit nehmen wollen, um sich um ihre Kinder oder kranke Eltern zu kümmern, in Zukunft nicht mehr vor dem gleichen Dilemma stehen. ”Die Vereinbarung ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einer modernen, selbstbestimmten Arbeitswelt”, sagte Verbandschef Jörg Hofmann. Die deutliche Zunahme der Mitarbeiterzahlen und die digitale Transformation verändern die Zusammenarbeit entscheidend. Die bereits 2017 gestartete Initiative zur Stärkung der Unternehmenskultur von Porsche wird daher kontinuierlich ausgebaut. Dadurch wurde der Porsche-Code im Berichtsjahr in den relevanten HR-Prozessen wie Recruiting, Personalentwicklung und Zielvereinbarung verankert.

Ausstoß war die erste Welle von Führungslaboren, bei der 1.500 Führungskräfte – vom Vorarbeiter bis zu den Vorstandsmitgliedern – an 1,5-tägigen Workshops teilnahmen, um ein gemeinsames Führungsverständnis auf Basis des Porsche-Codes zu entwickeln. Die zweite Welle zielt auf das individuelle Führungsverhalten ab und befindet sich bereits in der Planungsphase. Wenn bei den Verhandlungen keine Fortschritte erzielt werden, beabsichtigt die Gewerkschaft, die Aktion auf ganztägige Streiks auszudehnen, die auf schlüsselfertige Unternehmen abzielen. Die erste Tarifrunde für einen Tarifvertrag für die 3,9 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektronikbranche beginnt heute, wenn die Gewerkschaft mit dem landesnahen Arbeitgeberverband Baden-Württemberg zusammentrifft, wo eine Reihe von Automobilherstellern ihren Sitz hat. Das Abkommen betrifft 900.000 Arbeitnehmer im industriellen Kernland Deutschlands. Es ist wahrscheinlich, dass Arbeitgeberorganisationen in anderen Regionen die gleichen Bedingungen unterzeichnen werden, die insgesamt 3,9 Millionen Arbeitnehmer umfassen. Personalchef Karlheinz Blessing sagte: ”Unsere Lohnvereinbarung ist effektiv auf dem Niveau der Metallindustrie.

INSTAGRAM

TWITTER